Safari 4 und der WYSIWYG-Editor von WordPress

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Ich bin sicherlich nicht der Einzige, dem diese Liebesbeziehung seit dem Herauskommen von der Public Beta des Safari 4 aufgefallen ist. Zur Beschreibung des Bugs gibt es schon zig Blog-Einträge, doch eben nur zur Beschreibung und nicht zur Behebung. Nach ein wenig Recherche bin ich heute aber auf einen Lösungsweg gestoßen, der die Beta-Zeit gut überbrücken sollte. Es handelt sich dabei um eine nightly build – Version des Safari 4, welche auf einer neueren HTML-Rendering-Bibliothek des WebKit-Projekts basiert. Wer jetzt nur Bahnhof verstanden hat, dem geht es genauso wie mir es ging.

Zuallererst: Was in Gottes Namen bedeutet eigentlich WYSIWYG?
Ganz einfach! WYSIWYG ist ein Akronym und heißt ausgeschrieben:
What You See IWhat You Get“. Das soll in diesem Fall eine Beschreibung für die heute allzu benutzer-, oder besser laienfreundlichen Bedienungsoberflächen sämtlicher Internetdienste sein.
Dann wäre das schon mal geklärt.

nightly build. Wie bitte?
nightly build oder kurz einfach nur nightly sind Begriffe der Softwareentwicklung und werden meist im OpenSource-Bereich verwendet. Der Begriff steht sozusagen für den Software-Entwicklungsstand „Ungetestet“. Das bedeutet für uns, dass die nightly build Version von Safari nicht einem Endprodukt von Apple entspricht, sondern vielmehr einer sich täglich erneuernden und verbessernden Testversion.

Und welche Rolle spielt dann dabei die HTML-Rendering-Bibliothek bitte?
Wichtig für uns ist, dass wir mit unserer Lösung nicht einfach nur einen anderen, neuen Browser verwenden. Wir wollen schließlich immernoch Safari 4 als Browser verwenden. Und da kommt die HTML-Rendering-Bibliothek ins Spiel. HTML-Rendering ist, einfach ausgedrückt, der Übersetzungsvorgang von HTML-Text in eine visuelle Internetseite, welche der User dann auf seinem Bildschirm sehen kann. Die Bibliothek wäre dann folglich das Wörterbuch mit der Übersetzungssprache, welchem sich unser Browser bedient.

Ohmann! Echt anstrengend. Aber einen hab ich noch:
WebKit. WebKit ist ganz einfach zu verstehen. Im Prinzip ist das einfach nur der Name der Bibliothek, die wir verwenden. Diese Bibliothek verwendet aber nicht nur Safari 4, sondern zum Beispiel auch Googles Webbrowser Chrome.

Und jetzt? So kompliziert das alles klingt, so einfach ist jetzt der letzte Schritt. Einfach auf nightly.webkit.org gehen und entsprechende Datei downloaden. Installieren und Verwenden.
Und schon kann man den WYSIWYG-Editor wieder fehlerfrei verwenden. Hoffen wir jetzt nur noch auf die Public Stable von Safari 4!

Fragen oder Fehler? Einfach kommentieren!

Euer Jonez

3 Kommentare

  1. Pingback: Safari 4: Tipps und Tricks und eine Wordpress.com-Backend-Macke «

  2. Naja, das Problem ist aber dass man bei Webkit nicht drauf gehen kann das das funktioniert. Zum Beispiel gibt es einen anderen Fehler in dem Build das ich mir heute Mittag runtergeladen habe. Von daher ist das keine sichere Lösung.

    Meine Lösung ist bei Safari 4 das Developer Menü zu aktivieren und im Webinspector die CSS-Eigenschaft „display: block;“ für das Js-Popup zu deaktivieren. Dann kann man den Link wieder einfügen und den Rest der Seite noch bedienen. Aber dann hat man ein Problem das Fenster wieder restlos wegzubekommen. Also alles eher suboptimal… 😉

  3. Dem kann ich nicht ganz folgen 🙂
    Zitat: „nicht drauf gehen kann das das funktioniert“ – ja was?
    Und wo gibts nen neuen Fehler? Den kann man ja gleich berichten…

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